Wer ist Katalin?

Die lange Version meiner Geschichte – mit allen Fehlern, die dazugehören.

Katalin, die Autorin von Finanziell frei bis 40

Ich bin Katalin. Ich bin in Ungarn aufgewachsen, lebe heute in Deutschland und habe mir vorgenommen, bis zu meinem 40. Geburtstag finanziell frei zu sein.

Wenn du die Kurzfassung willst: Ich habe BWL studiert, bin ohne finanzielle Bildung großgeworden, hatte einen Kontostand von minus 400 Euro – und habe daraus ein mittleres fünfstelliges Vermögen aufgebaut. Ganz normal, ganz langsam, ganz ohne Wunder.

Die lange Fassung steht hier drunter. Sie ist unbequemer, aber ehrlicher.

Aufgewachsen ohne Geldbildung

Bei uns zu Hause wurde über vieles gesprochen, aber nicht über Geld. Nicht darüber, wie man spart, nicht darüber, was ein Zins ist, und schon gar nicht darüber, wie man Vermögen aufbaut. Geld war etwas, das da war oder eben nicht.

Ich habe das lange für normal gehalten. Heute weiß ich: Das ist der teuerste Start, den man haben kann. Nicht, weil kein Geld da war – sondern weil kein Wissen da war.

Platzhalter für ein Foto aus deiner Anfangszeit
PLATZHALTER – Foto aus deiner Kindheit oder Jugend in Ungarn.

Der Umzug nach Deutschland

Irgendwann stand die Entscheidung an: bleiben oder gehen. Ich bin gegangen. Nach Deutschland, mit sehr wenig Geld und einem Plan, der vor allem aus Hoffnung bestand.

Was in solchen Momenten niemand erzählt: Ein Umzug ins Ausland kostet erst einmal. Kaution, Anmeldung, Möbel, Vorkasse – und all das, bevor der erste Euro reinkommt. Genau da ist mein Konto zum ersten Mal ins Minus gerutscht.

[Hier kannst du ergänzen: In welchem Jahr bist du gekommen? In welche Stadt? Was war der schwierigste Moment der ersten Monate?]

Der BAföG-Schock

Ich wollte studieren, und für das Studium brauchte ich BAföG. Was ich damals nicht verstanden hatte: wie das eigentlich funktioniert, was ich davon zurückzahlen muss und wie schnell aus einer Unterstützung eine Verpflichtung wird.

Der Moment, in dem mir das klar wurde, war der erste echte Schock in meinem Finanzleben. Nicht weil die Summe so groß war, sondern weil mir klar wurde: Ich hatte eine Entscheidung über tausende Euro getroffen, ohne sie wirklich zu verstehen.

[Hier kannst du ergänzen: Welche Summe war es? Was genau hat dich überrascht?]

McDonald’s – meine ehrlichste Lehrzeit

Neben dem Studium habe ich bei McDonald’s gearbeitet. Es war anstrengend, es war schlecht bezahlt, und es hat mir mehr über Geld beigebracht als jede Vorlesung.

Denn hier habe ich zum ersten Mal wirklich gerechnet: Wie viele Stunden muss ich stehen, damit ich mir dieses eine Ding leisten kann? Seitdem sehe ich Preise anders. Nicht in Euro, sondern in Lebenszeit.

[Hier kommt dein damaliger Stundenlohn rein – die Zahl macht diesen Abschnitt richtig stark.]

Der Bausparvertrag, den ich bis heute bereue

Irgendwann kam der Punkt, an dem ich das Gefühl hatte, ich müsste jetzt etwas Vernünftiges mit meinem Geld machen. Also habe ich das getan, was man mir empfohlen hat: einen Bausparvertrag abgeschlossen.

Es war die falsche Entscheidung. Nicht weil Bausparen grundsätzlich falsch wäre, sondern weil es für meine Situation, mein Ziel und meinen Zeithorizont schlicht nicht gepasst hat. Ich habe unterschrieben, weil jemand mit mehr Selbstvertrauen als ich das vorgeschlagen hat.

Das ist der Fehler, den ich am wenigsten bereue und aus dem ich am meisten gelernt habe: Nie wieder unterschreibe ich etwas, das ich nicht selbst erklären kann.

[Hier kannst du ergänzen: Wie viel hat dich diese Entscheidung ungefähr gekostet?]

2018: der Moment, in dem es klick gemacht hat

2018 bin ich auf Madame Moneypenny gestoßen. Und zum ersten Mal hat jemand über Geld so gesprochen, dass ich mich nicht dumm gefühlt habe, sondern zuständig.

Das war der Wendepunkt. Nicht, weil ich ab da alles richtig gemacht hätte – sondern weil ich ab da überhaupt angefangen habe, selbst zu entscheiden. Haushaltsbuch. Sparplan. Eigene Zahlen. Eigene Regeln.

Seitdem geht es aufwärts. Nicht steil, nicht spektakulär, aber sehr stetig.

Wo ich heute stehe

Heute liegt mein Vermögen im mittleren fünfstelligen Bereich. Ich investiere regelmäßig, ich kenne meine Zahlen, und ich weiß, warum ich tue, was ich tue.

Was ich nicht bin: reich, fertig oder unfehlbar. Was ich bin: jemand, der von minus 400 Euro aus gestartet ist und nicht mehr aufgehört hat.

Platzhalter für ein Foto von heute
PLATZHALTER – ein Foto von heute: Schreibtisch, Notizbuch, dein Alltag.

Wichtiger Hinweis: Ich bin keine Finanzberaterin und gebe keine Anlageberatung. Alles, was du hier liest, sind ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen aus meinem privaten Vermögensaufbau. Was für mich funktioniert, muss für dich nicht richtig sein – triff deine Entscheidungen bitte selbst oder mit professioneller Unterstützung.

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