Tools & Bücher: My First Million Game – das Brettspiel für Zuhause

Nach dem Cashflow-Spiel von Robert Kiyosaki (→ Link) folgt hier der zweite Teil meiner kleinen Spiele-Reihe: My First Million Game. Nach meiner Erinnerung stammt das Spiel ursprünglich aus Österreich – eine deutlich günstigere Alternative zum Cashflow-Spiel, mit einem etwas anderen Fokus.

Der zentrale Unterschied zum Cashflow-Spiel

Beim Cashflow-Spiel geht es nicht darum, Bargeld anzusammeln, sondern dein Geld so zu investieren, dass es dir über Rendite, Dividenden und Kursentwicklungen genug einbringt, um deine laufenden Kosten zu decken – bis du selbst nicht mehr arbeiten musst, weil dein Geld für dich arbeitet.

Bei My First Million Game ist das Ziel klarer umrissen: Du startest mit einem Kapital und versuchst, daraus eine Million Euro zu machen – unter anderem, indem du Aktien, Immobilien und Start-ups kaufst und verkaufst. Ein schöner Nebeneffekt: Um selbst reich zu werden, musst du niemand anderem etwas wegnehmen – wenn alle Mitspieler geschickt investieren, können am Ende theoretisch alle Millionär werden.

Was mir am Spiel besonders gefällt

Während des Spiels beantwortest du zahlreiche Wissensfragen rund um Börse, Immobilien und die Geschichte des Geldes. Genau das macht für mich den eigentlichen Reiz aus – man lernt nebenbei wirklich viel über die Funktionsweise von Geld und Investments. Ich habe zwar BWL studiert, allerdings mit Schwerpunkt Marketing statt Finanzen – und war überrascht, wie wenig ich tatsächlich über die Börse und die internationale Geldgeschichte wusste, bevor ich angefangen habe, mich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.

Wir spielen das Spiel bei uns zu Hause immer wieder mal. Mittlerweile kennen wir viele Antworten schon auswendig, aber ich finde es trotzdem spannend, die Fragen und Antworten von Zeit zu Zeit erneut durchzugehen und mich selbst zu testen.

Cash sammeln ist nicht das eigentliche Ziel

So gut das Spiel ist – ein wichtiger gedanklicher Haken bleibt: Eine bestimmte Summe Cash anzusammeln, ist eigentlich nicht das, worum es bei echter finanzieller Freiheit geht. Finanzielle Freiheit bedeutet nicht, eine bestimmte Summe zu besitzen, sondern eine bestimmte Summe so für dich arbeiten zu lassen, dass du selbst nicht mehr arbeiten musst, wenn du nicht willst – und alles, was du dann tust, tust du nicht mehr wegen des Geldes. (Dazu bald ein eigener, ausführlicher Artikel zum Thema finanzielle Freiheit im Allgemeinen → Link.) My First Million Game bringt dir spielerisch das Handwerkszeug bei, um dorthin zu kommen – auch wenn das Spielziel selbst (eine Million Cash) nicht ganz deckungsgleich mit dem eigentlichen Konzept ist.

Du willst es erst ausprobieren, bevor du kaufst?

Wenn du in München oder der näheren Umgebung wohnst: Ich vermiete mein Exemplar über Kleinanzeigen gegen eine kleine Gebühr plus Pfand, bis das Spiel wieder bei mir zurück ist (→ Link zur Anzeige). Das lohnt sich besonders, wenn du das Spiel nur mal ausprobieren möchtest – man spielt es schließlich nicht jede Woche, und man muss sich dafür nicht gleich die eigene Spielschachtel ins Regal stellen. Versand ist leider nicht möglich, Abholung/Übergabe nur in München oder Umgebung.


Mehr zum Thema: – Mein Erfahrungsbericht zum Cashflow-Spiel von Robert Kiyosaki → Link – Was finanzielle Freiheit eigentlich bedeutet → Link (folgt) – Kleinanzeigen-Vermietung: My First Million Game → Link


Wichtiger Hinweis
Ich bin keine Finanz- oder Anlageberaterin. Dieser Artikel beschreibt ausschließlich meine persönliche Erfahrung und private Einschätzung des genannten Spiels, keine Anlageempfehlung.

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